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Schwerpunkte in der Lehre

Never stop learning Tafelbild © pixabay

In unseren Lehrveranstaltungen bereiten wir Studierende des Lehramts und der Rehabilitationspädagogik auf ihre sonder- bzw. rehabilitationspädagogische Tätigkeit im schulischen Kontext vor. Wir vermitteln fundierte pädagogische, psychologische und sozialwissenschaftliche Kenntnisse sowie grundlegende Kompetenzen zur Diagnostik, Förderung, Bildung und Erziehung von Schüler*innen mit Lernbeeinträchtigungen.

Die inhaltliche Ausrichtung lässt sich schwerpunktmäßig folgenden Themenkomplexen zuordnen:

Das Modul führt in grundlegende Fachbegriffe und Rahmenbedingungen rund um den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf Lernen ein (u.a. Lernschwierigkeiten, Lernstörungen, Lernbehinderung, außerschulische Bedingungsfaktoren, spezifische Lehr-Lernformate). Thematisiert werden Besonderheiten des Förderschwerpunktes Lernen und Lernschwierigkeiten in den Bereichen Deutsch und Mathematik, ebenso wie allgemeine schulrechtliche Regelungen, die Ausbildungsordnung Sonderpädagogische Förderung (AO-SF), konkrete Konzepte der pädagogischen Förderung und Modelle der Prävention und Intervention.

Das Modul fokussiert Heterogenitätsdimensionen von Lerngruppen und damit verschiedene Ebenen, Formen und Strategien von Differenzierungs- und Fördermöglichkeiten. Lehr- und Lernmethoden – auch unterstützt durch digitale Tools – werden vorgestellt und angewendet und vor dem Hintergrund ihrer Möglichkeiten und Grenzen zur Förderung in Förderschulen und in Regelschulen im Rahmen des Gemeinsamen Lernens auf der Basis empirischer Evidenz betrachtet.

Dieses Modul beinhaltet eine Veranstaltung zur Planung und Evaluation individueller Förderung im Förderschwerpunkt Lernen sowie je eine Veranstaltung zu Diagnose und Intervention in den Bereichen Deutsch und Mathematik. Weiterführend muss aus vier übergreifenden Themendächern eine Wahlveranstaltung belegt werden:

  • Beratung und Supervision (z.B. Gesprächsführung)
  • Kooperation und Teamarbeit (z.B. kollegiale Fallberatung)
  • Konzepte und Modelle von Inklusion und Partizipation
  • Schul- und Organisationsentwicklung.

Im Rahmen dieses Moduls sollen Studierende zum einen spezifische Konzepte und Methoden der Förderung in ausgewählten Lernbereichen kennenlernen, reflektieren und didaktisch-methodische Vorgehensweisen zur Förderung entwickeln. Zum anderen werden Ansätze und Konzepte der Berufswahlorientierung sowie der Berufs- und Alltagsvorbereitung thematisiert. Darüber hinaus bieten im Sinn des Forschenden Lernens konzipierte Veranstaltungen Studierenden die Gelegenheit, sich mit Datenerhebungs- und Auswertungsmethoden empirischer Unterrichtsforschung auseinander zu setzen und diese kritisch zu reflektieren.

Darüber hinaus bereichern jedes Semester externe Lehraufträge und Lehrbeauftragte unser Lehrangebot und unterstützen uns darin, ein aktuelles und eng an der Schulpraxis orientiertes Lehrangebot sicherzustellen.

 

Zwei Hände legen mit kleinen bunten Holzplättchen Muster. © Nikolas Golsch​/​TU Dortmund
Bunte Kunststoffplättchen in verschiedenen Formen. © Nikolas Golsch​/​TU Dortmund
Vier Personen sitzen in der Mathedidaktik-Werkstatt am Tisch und bauen mit Würfeln. © Nikolas Golsch​/​TU Dortmund

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.