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Fakultät Rehabilitations­wissenschaften
EULe

Erfolgreich Unterrichten mit Lernverlaufsdiagnostik

Schülerinnen und Schüler weisen zum Teil sehr unterschiedliche Lernstände und Lernvoraussetzungen auf. Um auf diese Heterogenität angemessen zu reagieren und die Lernenden individuell zu fördern ist ein adaptiver Unterricht erforderlich, der sich dem Lernverlauf anpasst. Eine Grundlage für den adaptiven Unterricht und datenbasierte Förderkonzepte bietet die Lernverlaufsdiagnostik (LVD). Die Umsetzung eines auf LVD basierten adaptiven Unterrichts ist jedoch nicht trivial: erforderlich sind beispielsweise von Seiten der Lehrkräfte entsprechende Kompetenzen sowie von Seiten der Schule Strukturen, die eine langfristige Implementation unterstützen. An dieser Stelle knüpft das Projekt EULe an. An 10 nordrhein-westfälischen Grundschulen sollen schulspezifische datenbasierte und adaptive Förderkonzepte auf Grundlage von LVD entwickelt und umgesetzt werden. 

Das Logo des Eule-Projekts © TU Dortmund

Angestrebt wird auch eine langfristige Implementation und Nutzung der LVD nach Projektabschluss. Dies geschieht insbesondere durch die Unterstützung und Begleitung der Schulen bei der Entwicklung notwendiger Strukturen, das Bereitstellen passgenauer und in ihrer Wirksamkeit bestätigter Materialien und die Fortbildung der Lehrkräfte. Die wissenschaftlichen Ziele des Projektes sind Erkenntnisse über die Wirksamkeit eines auf LVD basierenden adaptiven Unterrichts sowie über Gelingensbedingungen einer erfolgreichen einzelschulischen Implementation. Aus den Projektergebnissen sollen wissenschaftliche Empfehlungen für die Implementation von LVD und schul-ressourcen orientierten Förderkonzepten abgeleitet werden. Geplant ist eine Projektlaufzeit von September 2023 bis Dezember 2026. Das Projekt EULe wird von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert. 

Foto der Teammitglieder des Eule-Projektes © TU Dortmund
v.l.n.r.: Dr. Michael Schurig, Prof. Dr. Olga Kunina-Habenicht, Prof. Dr. Jan Kuhl, Lisa Wolf, Sarah Schuchardt, Dr. Sarah Schulze, Dr. Anke Hußmann, Prof. Dr. Janin Brandenburg
Das Logo der Robert Bosch Stiftung © Robert Bosch Stiftung