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Fakultät Rehabilitations­wissenschaften
INSEL

Internalisierende Symptome erkennen und professionell reagieren

Internalisierende Symptome – darunter versteht man  sozialen Rückzug sowie Gefühle von Traurigkeit und Ängstlichkeit – sind für Kinder nicht immer leicht erkennbar und bleiben daher häufig unentdeckt. Daher braucht es meist Erwachsene, die die Probleme wahrnehmen und geeignete Unterstützungsmaßnahmen ergreifen. Eine bedeutsame Rolle bei der frühen Identifikation internalisierender Symptome könnten neben den Eltern die Lehrkräfte spielen. Denn sie haben tagtäglich mit vielen Kindern desselben Alters zu tun und beobachten diese in vielfältigen sozialen Interaktionen und Leistungssituationen. Im Projekt InSel wird daher untersucht, wie gut Lehrkräfte internalisierende Symptome bei ihrer Schüler*innen erkennen können und welche Faktoren die diagnostische Kompetenz der Lehrkräfte beeinflussen. Ausgehend von diesen Befunden wird eine Fortbildung für Lehrkräfte entwickelt.

 

Im Klassenraum: Ein Kind schaut auf seine Schulaufgaben © Fotorismus IDeA

Das Projekt InSel verfolgt drei Ziele:

  1. die Untersuchung der inkrementellen Validität der Lehrkrafturteile (d.h. ihr Mehrwert im Vergleich zu Selbstberichten) hinsichtlich internalisierender Symptome bei Fünft- und Sechstklässler*innen
  2. die Erforschung des Einflusses von kindesbezogenen, lehrkraftbezogenen und schul(klassen)bezogenen Faktoren auf die Güte des Lehrkrafturteils
  3. die Entwicklung und Pilotierung einer psychoedukativen Professionalisierungsmaßnahme für Lehrkräfte zu internalisierenden Verhaltensproblemen bei Schüler*innen
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